Die Kunst im Rampenlicht

Innenwand- und Deckenfarbe „Lumen“ erhellt die Opelvillen

„Bei einer Ausstellung ist es wichtig, die gezeigten Stücke ins rechte Licht zu rücken“, sagt Dr. Beate Kemfert, Kuratorin und Vorständin der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim. Der Kulturort veranstaltet seit über zwei Jahrzehnten Expositionen zu den unterschiedlichsten Themen. „Der Einsatz von Licht hat großen Einfluss auf die Rezeption der Exponate“, erklärt die promovierte Kunsthistorikerin. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden für die Gestaltung der Wände in den Ausstellungsräumen ganz spezielle Farben verwendet. Die Wand- und Deckenfarbe „Lumen“, die hier zum Einsatz kommt, garantiert durch ihren deutlich höheren diffusen Reflexionswert (Rd-Wert) eine größere Lichtausbeute in Räumen.

Kunstobjekte in Szene setzen

Bei der Auseinandersetzung mit einem Kunstobjekt muss das Umfeld einbezogen werden, in dem dieses gezeigt wird. „Wir arbeiten mit künstlichem Licht. Da ist die Gestaltung der Wände und Decken keine Nebensache.“ Durch Zufall stieß sie auf das hochwertige Produkt des Berliner Unternehmens. „Seit einem ersten Test nutzen wir nur noch Lumen“, fügt Dr. Kemfert hinzu.

Bildquelle: Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim / Frank Möllenberg

August Rodins berühmte Bronzefigur „L’eternelle idole“ in den Opelvillen. Der Raum erscheint in einem dunklen Bordeauxrot und gibt der Skulptur den passenden Rahmen. Der erhöhte diffuse Reflexionswert von „Lumen“ erlaubt auch bei dunklen Farbtönen eine hervorragende Lichtausbeute.

Die Exposition „Linie und Skulptur im Dialog“ setzte vor allem auf sehr dunkle Farben. Schwarz, Braun und Bordeauxrot bestimmten die Szenerie. Minimal ausgeleuchtet, erzeugten die Objekte eine Ästhetik, die sie in den Mittelpunkt rückten. „Bei der Konzeption der Ausstellung verfügten wir dank „Lumen“ über enorme Möglichkeiten für das Spiel mit dem Licht“, erklärt Dr. Kemfert.

Variantenreichtum in der Farbgestaltung

„Lumen“ bietet den Vorteil, dass zum einen Kontrastunterschiede deutlicher hervortreten und zum anderen, die Balance der Lichtverteilung unterstützt wird. Die signifikante Erhöhung der diffusen Lichtreflexion sorgt zudem für eine bessere Raumausleuchtung bei geringerem Leuchtmitteleinsatz. Verantwortlich für den Effekt sind Millionen von winzigen Keramikhohlkügelchen, die jede für sich eine konvexe Spiegelfläche darstellen und das Licht sehr diffus streuen. Bei dunklen Farbtönen zeigt sich diese Wirkung besonders.

Bildquelle: Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim / Frank Möllenberg

Die Opelvillen in Rüsselsheim: Ursprünglich gehörten die Gebäude Fritz Opel – Sohn des Gründers der Opelwerke, Adam Opel. 1955 gingen diese in den Besitz der Stadt über.

„Auf dem Weg von einem Ausstellungsraum in den anderen halten wir die Wände in einem neutralen Weißgrau. Das hebt sich ab von der Gestaltung des Raums, in dem sich ein Objekt befindet. Es geht darum, das Seh-Erlebnis so intensiv wie möglich zu gestalten. Ist das Lichtreflexionsvermögen einer Wand- und Deckenfarbe höher als bei herkömmlichen Produkten, haben wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten.“

Messbare Vorteile

Bildquelle: Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim / Frank Möllenberg

Dr. Beate Kemfert ist seit 2004 Kuratorin der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen. Seit 2005 agiert sie als Vorstand.

Um die Wirkung von Licht auf Räume zu testen, gibt es verschiedene Lichtberechnungsprogramme, wie zum Beispiel Dialux. Diese Anwendungen helfen Lichtgestaltern bei der Planung der Raumausleuchtung und setzen bestimmte Normwerte wie den Reflexionsgrad, wie sehr also das Licht unter bestimmten Bedingungen gestreut wird. Bei der Farbe Schwarz bietet „Lumen“ einen um 420% gesteigerten diffusen Reflexionswert im Vergleich mit dem Standardwert.


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