Drei gute Gründe für einen Wintergarten

Wer gut plant, muss weniger heizen

Wintergärten sind bei Hausbesitzern seit Jahrzehnten beliebt. Sie vergrößern den Wohnraum, ermöglichen die Ausdehnung der „Sommersaison“ um einige Wochen in den Frühling und den Herbst und wirken als energiesparender Klimapuffer, der dem Haus vorgelagert ist. Wer gut plant, muss weniger heizen: Eine wichtige Rolle spielt die Auswahl der richtigen Glasprodukte für Sonnenschutz und Wärmedämmung, eine großzügige Belüftung und effektive Beschattung.

Bildquelle: Vowisol Wintergärten

Premiumanbieter wie die Wintergarten-Manufaktur Vowisol bieten moderne Wintergärten, z.B. für Architektenhäuser.

Ein gut geplanter Wintergarten ist heute weitaus mehr, als die „umglaste“ Terrasse der 1970er Jahre. Er ist ein komplexes System zur passiven Nutzung von Sonnenenergie, der als vorgelagerter Klimapuffer des Hauses viel Heizenergie einspart. Ein Wintergarten vergrößert auf einfache Weise den verfügbaren Wohnraum und macht es möglich, im Frühling schon einige Wochen eher „draußen“ im Garten zu sitzen. Das „Saisonende“ des Sommers verlängert sich für Wintergartenbesitzer in den Herbst, denn die langsam tiefer stehende Sonne hat auch an kühlen Tagen noch genügend Kraft, um im Wintergarten für angenehme Temperaturen zu sorgen. Die thermische Wirkung des Wintergartens ist größtenteils abhängig von seiner Verglasung. Je größer die verglaste Fläche, desto mehr passive Energiegewinne werden generiert. Das funktioniert an sonnigen Tagen sogar im Winter. Die Sonne steht dann tief und strahlt intensiv in die senkrechten Glasflächen ein. Hier sollten darum Verglasungen zum Einsatz kommen, die einen relativ hohen g-Wert und eine effektive Wärmedämmung besitzen. Eine exzellente Wärmedämmung bei gleichzeitig hohem solaren Energieeintrag bietet zum Beispiel das Dreifach-Wärmedämmglas iplus 3LS von AGC Interpane. Es erreicht trotz günstiger Argon-Edelgasfüllung einen Wärmedämmwert von 0,7 W/m2K (gemäß EN 673), erzeugt mit einem g-Wert von 62 Prozent solare Energiegewinne und flutet den Wintergarten mit viel sichtbarem Tageslicht (Lichtdurchlässigkeit = 72 Prozent). Die wärmenden Sonnenstrahlen passieren das Glas also relativ ungehindert, der „Rückweg“ für die Wärme ist gleichzeitig versperrt. Angenehmer Nebeneffekt ist eine hohe Behaglichkeit, denn die raumseitige Scheibe bleibt selbst bei kalten Außentemperaturen nahe der Innentemperatur.

Bildquelle: Vowisol Wintergärten

Premiumanbieter wie die Wintergarten-Manufaktur Vowisol bieten auch besondere Varianten für die gehobene Hotellerie und historische Gebäude.

Für die Verglasungen im Dach des Wintergartens gelten abweichende Regeln, denn sie werden vor allem von der hoch stehenden Sommersonne bestrahlt – hier ist Sonnenschutz essenziell und Verbundsicherheitsgläser Pflicht. Interessant sind hochselektive Produkte wie ipasol ultraselect 62/29, die viel sichtbares Tageslicht emittieren (62 Prozent) und über eine neutrale Sonnenschutzbeschichtung (g-Wert = 29 Prozent) die sommerliche Aufheizung des Wintergartens verringern. Langwellige (erwärmende) Sonnenstrahlen werden also  reflektiert, sichtbares kurzwelliges, sichtbares Tageslicht ist erwünscht und wird hereingelassen. Im Winter schützt auch hier eine iplus Wärmedämmbeschichtung vor dem Auskühlen des Raumes.

Wieviel Heizenergie ein Wintergarten einspart, hängt jedoch nicht nur von der Verglasung ab, sondern auch von der korrekten Einbindung ins Gebäudevolumen und von der Belüftung der dahinter liegenden Räume. Eintreffende Sonnenstrahlen werden von Fußböden, Wänden und Möbeln absorbiert und in Wärme umgesetzt. Diese Wärme wird an die angrenzenden Räume weitergegeben, verringert den Heizwärmebedarf im Winter und erhält ganzjährig ein mittleres Temperaturniveau aufrecht. Transmissions- und Lüftungswärmeverluste sinken. An heißen Sommertagen beugen Querbelüftungen der Überhitzung von Räumen vor: Unten durch Zuluftöffnungen einströmende Luft steigt während der Erwärmung auf und wird durch Dachschiebesysteme oder andere Abluftöffnungen oben wieder ins Freie geleitet. Die Öffnungsfläche im Dach sollte ohne störenden Zug bis zu 50-fache Luftwechsel pro Stunde ermöglichen, dafür muss sie ausreichend dimensioniert sein. Im Sommer außerdem wichtig ist eine gut durchdachte Beschattung. Dabei gilt die Regel: Äußere Sonnenschutzmaßnahmen, zum Beispiel durch Laubbäume im Garten, sind effektiver als innenliegende Rollos oder Jalousien, weil die Sonne gar nicht erst in den Raum gelangt. Im Sommer spendet die Blätterkrone Schatten, im Herbst, wenn die Blätter gefallen sind, darf die Sonne wieder ungehindert einstrahlen.


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