In Glanzform

Fassadenlamellen in Rottönen am Sportzentrum Heide, lackiert mit Duraflon®

Eine unschöne Geschichte nimmt seit Frühjahr 2020 einen erfreulichen Neuanfang: Das Sportzentrum Heide, das 2014 durch Jugendliche in Brand gesetzt und in der Folge abgerissen wurde, wurde neu konzipiert und wieder aufgebaut. eins:eins architekten aus Hamburg gewannen den von der Stadt Heide ausgelobten Wettbewerb zur Neugestaltung der Anlagen: Sie konzipierten zwei neue Hallen, die die alten Gebäude nicht nur ersetzen, sondern das Gelände unweit zweier Schulen auch maßgeblich aufwerten.

Gelungen ist den Architekten dies durch die geschickte Anordnung der Baukörper und die bemerkenswerte Gestaltung ihrer Fassaden. Die Kombination aus hellem Backstein, Beton, Glas und horizontalen, metallischen Fassadenlamellen in verschiedenen Rottönen spricht eine moderne Sprache. Die Rottöne setzen dazu einen frischen Akzent. Sie nehmen Bezug zu typischen Backsteinbauten in der Umgebung, aber auch zum Rot der Sportplätze in den Außenanlagen. Ein öffentlicher Vorplatz lädt heute auf dem Gelände zum Verweilen ein. Er ist ein lebendiger Treffpunkt für Schüler, Passanten oder Mitglieder der ortsansässigen Sportvereine, die die Hallen ebenfalls für ihre Zwecke nutzen.

Bildquelle: Conné van d´Grachten/HD Wahl

Unterschiedlich breite, horizontale Metalllamellen mit wechselnden Abständen erzeugen mit ihrer Farbgebung ein dynamisches, „sportliches“ Bild.

Die Platzsituation ergibt sich aus der Position der beiden Baukörper. Die Sporthallen mit ihren klaren, rechteckigen Volumen sind an einer gemeinsamen Achse leicht zueinander verschoben angeordnet. Es ergibt sich eine rechteckige Freifläche vor dem Gesamtkomplex, die von der Friedrich-Elvers-Straße aus direkt zugänglich ist. Gleichzeitig nutzten die Architekten diese Achse als Durchgang und Verteiler innerhalb des Baus, und banden sie in das bestehende Wegenetz der Sportanlagen ein. Auf der Rückseite des Gebäudekomplexes können sich die Sportler auf den Außenanlagen - abgeschirmt von der Straße - ihren Aktivitäten widmen.

Im Innenbereich der Hallen wurde das Raumangebot ebenfalls aufgewertet: Jede der beiden Hallen fasst im Inneren drei Sportfelder, die über Vorhänge abtrennbar sind. Dem großzügigen Eingangsbereich ist ein Seminar- und Veranstaltungsraum zugeordnet, der durch eine tribünenartige Treppe ergänzt wird. Schüler- und Lehrerumkleiden sowie einem Sanitätsraum flankieren die Hallen.

Bildquelle: Conné van d´Grachten/HD Wahl

Facettenreiche, lebendige Rotakzente im Fluorpolymer-Nasslacksystem über dem vorwiegend in Grau gehaltenen Gebäudesockel.

Bei der Ausgestaltung der Fassaden arbeiteten die Architekten nach einem Schichtungsprinzip: „Die Schichtung der Materialien stärkt die horizontalen Proportionen. Die Hallen erscheinen dadurch besonders leicht.“ erklären die Architekten. Der Sockel aus hellem Backstein mit Sichtbetonattika orientiert sich an der Farbigkeit der umliegenden Schulgebäude. Er gibt dem Gebäude Halt und verankert es auf dem Gelände. Großzügige, bandartige Verglasungen und auskragende Vordächer verleihen dem Zugang noch mehr Weite. Die bandartigen Fenster gewähren Einblicke ins Gebäudeinnere und machen es von außen erlebbar. Über allem zu schweben scheinen schließlich die oberen Hallenverkleidungen: Unterschiedlich breite, horizontale Metalllamellen mit wechselnden Abständen erzeugen mit ihrer Farbgebung ein dynamisches, „sportliches“ Bild.

Die Fassadenlamellen hat der Spezialist für die Veredlung von Metallbauteilen in der Fassade, HD Wahl, mit der Premium-Lackierung Duraflon® versehen. Vier Farbtöne aus dem Rotspektrum wurden von den Architekten in Nuancierung, Glanzgrad und Haptik ganz individuell bestimmt. Die einmal gewählte Optik bleibt mit dem Fluorpolymer-Nasslacksystem Duraflon® über Jahrzehnte hinweg stabil. Dies ist vor allem bei Rot-Tönen eine Besonderheit – denn bei herkömmlichen Beschichtungssystemen zählt das Farbspektrum „rot“ zu den besonders anfälligen Farbtönen, die bereits nach kurzer Zeit kreiden und ausbleichen. Im Vergleich dazu sind mit Duraflon® lackierte Bauteile beständig gegenüber UV-Strahlung und anderen, schwierigen Umgebungsbedingungen. Auch Verschmutzungen lassen sich von der extrem robusten, nahezu wartungsfreien Oberfläche ganz leicht entfernen.

Bildquelle: Conné van d´Grachten/HD Wahl

Die einmal gewählte Optik bleibt mit Duraflon® über Jahrzehnte hinweg stabil.

„Wir haben uns für Duraflon® entschieden, weil das den Oberflächen im Vergleich zu einer konventionellen Lackierung eine besondere matt-raue Haptik und Farbwirkung verleiht. Außerdem hat uns die zu erwartende Langlebigkeit der Beschichtung überzeugt.“ berichtet Julian Hillenkamp, Partner im Büro eins:eins.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Sportzentrums in Heide öffnet sich dank seiner offenen, qualitätvollen und nachhaltigen Gestaltung durch eins:eins Architekten ein neues Kapitel in dessen Geschichte.


 
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