Sichere Verarbeitung moderner Leichtbeton-Plansteine

„Hessens höchster Kindergarten“: KLB demonstriert korrekte Verarbeitung plangeschliffener Leichtbetonsteine

In Schmitten-Oberreifenberg (Taunus), direkt am Feldberg, entsteht derzeit „Hessens höchster Kindergarten“. Das Objekt wird als umweltschonender KfW-40-Bau in monolithischer Leichtbeton-Bauweise umgesetzt. Zum Einsatz kommen dabei die neuen, hochwärmedämmenden „Wabensteine“ von KLB Klimaleichtblock (Andernach). Eine Gelegenheit für den bekannten Mauerwerks-Anbieter, um anhand des Rohbaus die korrekte Verarbeitung von Leichtbeton-Plansteinen in der Praxis zu demonstrieren - vom Anlegen der Kimmschicht bis zur fertigen Wand.

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

In Schmitten-Oberreifenberg (Taunus) am Großen Feldberg entsteht derzeit „Hessens höchster Kindergarten“. Beim Rohbau des monolithischen KfW-40-Objektes kamen die neuen, plangeschliffenen „KLB-Wabensteine“ zum Einsatz.

Plansteine sind Mauersteine, die bei der Herstellung millimetergenau plangeschliffen werden. Sie ermöglichen aufgrund ihrer hohen Maßhaltigkeit die Errichtung von Mauerwerk mit rund 85 Prozent weniger Fugenanteil. Die Ausführung von Mauerwerk mit Dünnbettfuge ist heute die Regelausführung. Das optimiert die Wärmedämmung deutlich. Bei KLB Klimaleichtblock (Andernach) werden alle Steine des KLB-Plansteinprogramms im jeweiligen Werk so exakt hergestellt oder auf der Seite der Aufstandsfläche geschliffen, dass die Höhentoleranzen der Steine maximal einen Millimeter betragen. Das gilt auch für den neuen, hochwärmedämmenden „KLB-Wabenstein“. Mit seiner bionisch inspirierten Wabengeometrie sowie Dämmstoff-Füllung aus rein mineralischem Schaum erzielt er herausragende Werte in den Bereichen Wärmedämmung, Brand- und Schallschutz. Zudem weist er laut aktueller Umwelt-Produktdeklaration (EPD) der Kiwa Ecobility Experts (Berlin) eine um rund 40 Prozent bessere Umweltwirkung als vergleichbare, gefüllte Leichtbetonsteine auf. Aus diesen Gründen kommt er derzeit auch beim Rohbau von „Hessens höchstem Kindergarten“ in Schmitten-Oberreifenberg am Großen Feldberg zum Einsatz, der künftig insgesamt 72 Kinder in vier Gruppen nach KfW-40-Standard beherbergen soll.

Das Aufmauern des überwiegend aus vulkanischem Bims hergestellten Wabensteins unterscheidet sich dabei grundsätzlich nicht von dem anderer, plangeschliffener Leichtbetonsteine. So lässt auch er sich im üblichen Nut-Feder-System verlegen und kann zügig im Dünnbettverfahren verarbeitet werden. Hersteller KLB Klimaleichtblock nutzte diese Gelegenheit, um vor Ort noch einmal die korrekte Verarbeitung plangeschliffener Steine im Dünnbettverfahren Schritt für Schritt für Profis zu dokumentieren.

Hammer und Waage ersparen Ärger

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Erstellung der Kimmschicht: Das maximal drei Zentimeter dicke Bett aus Normal- oder Leichtmörtel gilt es vollflächig und gleichmäßig aufzutragen. Danach werden die Leichtbetonsteine draufgesetzt. Genaues Einmessen, Ausrichten und exaktes Anlegen der Steine von Ecke zu Ecke erspart späteren Ärger.

Plansteine erfordern genaues Arbeiten, so dass der Kimmschicht zu Beginn eine besondere Bedeutung zukommt. Sie ist die unterste Schicht beim Mauern und dient dem Höhenausgleich. Dafür werden die Leichtbetonsteine je nach bauphysikalischer Anforderung in ein maximal drei Zentimeter dickes Bett aus Normal- oder Leichtmörtel gesetzt. Das Mörtelbett ist dabei vollflächig und gleichmäßig aufzutragen.

Zum lot- und waagerechten Ausrichten der ersten Schicht im Mörtelbett sind Gummihammer und Wasserwaage bzw. Lasermessgerät unverzichtbares Werkzeug für die Mauerarbeiten. Denn jeder Maurer weiß: Genaues Einmessen (Höhen Nivellement), Ausrichten und exaktes Anlegen der Steine von Ecke zu Ecke erspart späteren Ärger. Nachträgliche Korrekturen sind nicht mehr möglich. Vor dem Weiterbau muss die Kimmschicht ausreichend erhärtet sein. Ebenso sollten Türöffnungen, Wandanbindungen und Ähnliches vorab auf der Boden- beziehungsweise Deckenplatte markiert werden.

Von oben herabgleitend

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Das Anrühren des als Werktrockenmörtel gelieferten Dünnbettmörtels erfolgt mittels Rührwerk mit Quirleinsatz. Dabei sind die Verarbeitungshinweise gemäß Sackaufschrift zu beachten

Ist die Kimmschicht angelegt, folgt das eigentliche Aufmauern. Für plangeschliffene KLB-Steine steht dafür ein speziell entwickelter KLB-Dünnbettmörtel zur Verfügung, der werkseitig erhältlich und bauphysikalisch vorteilhaft gegenüber herkömmlichem Mörtel ist. Das Anrühren des als Werktrockenmörtel gelieferten Dünnbettmörtels erfolgt mittels Rührwerk mit Quirleinsatz gemäß Herstellerangaben (Sackaufschrift und Verarbeitungshinweise).

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Nach dem Anrühren wird der Dünnbettmörtel mittels eines Schlittens gleichmäßig auf die gesamte Länge der ersten Steinschicht aufgebracht. Die Zahnleiste des Schlittens ist speziell auf den Mörtel und die Dicke des Mörtelauftrages für das Mauerwerk abgestimmt.

Nach dem Anrühren wird die Dünnbettmörtelschicht mittels eines Mörtelschlittens gleichmäßig auf die gesamte Länge der ersten Steinschicht aufgebracht. Die Zahnleiste des Schlittens ist speziell auf den Mörtel und die Dicke des Mörtelauftrages (bis zu 3 Millimeter) für das Mauerwerk abgestimmt. Danach werden die Plansteine in Reihenverlegung knirsch auf das Dünnbettmörtelbett versetzt. Die Steine sind dabei nicht auf dem Dünnbettmörtel in die Verzahnung zu schieben, sondern sollen von oben in die Verzahnung herabgleiten. Dieser mit Nut- und Feder- Flachverzahnung versehene Stoßfugenbereich der plangeschliffenen Steine bleibt dabei unvermörtelt.

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Die Plansteine werden in Reihenverlegung knirsch auf das Dünnbettmörtelbett versetzt. Sie sollen dabei nicht auf dem Mörtel in die Verzahnung geschoben werden, sondern stattdessen von oben in die Verzahnung herabgleiten. Der Stoßfugenbereich bleibt dabei unvermörtelt.

Nach drei bis vier Schichten hat man in der Regel zügig die Brüstungshöhe für die Fenster erreicht. Für die Stumpfstoßtechnik im Bereich der geplanten, abgehenden Innenwände an den aufgehenden Außenwänden sind Flachstahlanker nach statischen Erfordernissen einzulegen. Die Anker sind dabei zum Schutz vor Verletzungen nach unten bzw. nach oben zu biegen, solange die Innenwände nicht gemauert werden. Nach Fertigstellung kann die neu erstellte Leichtbetonwand dann verputzt werden. Hilfreich ist dabei: Leichtbeton-Plansteine sind ein hervorragender Putzgrund, da ihre offenporige und raue Oberfläche eine gute Haftung für Putze aller Art bietet.

Erfolgreich im Einsatz

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Schätzt das geringe Gewicht und die einfache Verarbeitung der neuen, plangeschliffenen „KLB-Wabensteine“: Ralf Haas (55), Polier der Albert Weil AG (Limburg) auf der Baustelle von „Hessens höchstem Kindergarten“ im Schmitten-Oberreifenberg.

Beim Kindergarten-Bau in Schmitten-Oberreifenberg setzte das beauftragte Bauunternehmen Albert Weil AG (Limburg) erstmals den neuen „KLB-Wabenstein“ für die Errichtung der hochwärmedämmenden Außenwände ein – und das mit spürbarem Erfolg: „Unser Haus achtet sehr auf Qualität. Meinem Empfinden nach ist der neue Wabenstein sehr gut. Vom Gewicht her ist er optimal und lässt sich auf der Baustelle einfach verarbeiten“, erklärt Ralf Haas (55), zuständiger Polier der Albert Weil AG. Als besonderen Vorteil sieht er auch an, dass sich die hochwärmedämmenden Wabensteine sägen lassen, ohne dass die mineralische Schaumfüllung herausfällt oder rieselt.

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Wie bei allen gefüllten Leichtbetonsteinen soll auch beim neuen KLB-Wabenstein die Mauerkrone am Ende mit einer Bitumenbahn oder ähnlichem wasserabweisenden Material abgedeckt werden.

Die Wabensteine lassen sich grundsätzlich wie alle gängigen Leichtbeton-Plansteine im Dünnbettverfahren verarbeiten. Auch bei ihnen ist daher die Mauerkrone am Ende mit einer Abdeckbahn aus Bitumen oder ähnlichem wasserabweisenden Material zu schützen, um zu verhindern, dass eindringende Feuchtigkeit die Füllung beeinträchtigt. Zudem verfügen die neuen Wabensteine über eine Oberseite mit Deckel. Dadurch dass die gedeckelte Seite immer oben liegt, ist das Mauerwerk zusätzlich vor mechanischer Beschädigung geschützt.

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Bildquelle: KLB Klimaleichtblock

Nach Fertigstellung ist die neu erstellte Leichtbetonwand lediglich noch zu verputzen. Leichtbeton-Plansteine sind dafür ein hervorragender Putzgrund, da ihre offenporige und raue Oberfläche eine gute Haftung für Putze aller Art bietet.

Alle relevanten Daten zum neuen „KLB-Wabenstein“ inklusive Verarbeitungshinweisen finden Bauprofis in der gleichnamigen Broschüre des Herstellers. Die Infoschrift kann direkt bei KLB Klimaleichtblock angefordert werden – telefonisch (02632-25770) oder per E-Mail (info@klb.de). Zudem steht ein Kurzfilm, der die Vorteile des Wabensteins veranschaulicht, unter www.klb wabenstein.de zum Abruf bereit.


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