Neue Umweltproduktdeklarationen (EPDs)

Armacell aktualisiert für elastomere Dämmstoffe

  • Jetzt erstmals auch EPDs für Tubolit Produkte
  • Glänzende Energiebilanz
  • Optimale Dämmung ist der Schlüssel zur Energieeffizienz

Armacell, ein weltweit führender Hersteller von flexiblen Dämmstoffen zur Anlagenisolierung sowie technischer Schäume, aktualisiert seine Umweltproduktdeklarationen für elastomere Dämmstoffe und bietet jetzt erstmals auch entsprechende Informationen für seine Polyethylenprodukte an. EPDs bilden die Grundlage für die Planung grüner Gebäude gemäß Gebäude-Zertifizierungssystemen wie LEED, BREEAM oder DGNB.

Als erster Hersteller flexibler technischer Dämmstoffe veröffentlichte Armacell bereits 2015 unabhängig verifizierte Umweltproduktdeklarationen. Diese Informationen wurden jetzt auf der Basis der neuen und erweiterten Norm EN 15804:2020-03 vom Institut für Bauen und Umwelt e.V. (IBU) aktualisiert und zertifiziert. Neu sind die Umweltproduktdeklarationen für AF/ArmaFlex Evo, NH/ArmaFlex Smart und Tubolit, dem PEF-Sortiment des Dämmstoffherstellers. Letztere wurden vom polnischen Institut für Bautechnik (Instytut Techniki Budowlanej – ITB) zertifiziert. Die Institute IBU und ITB sind verifizierte Mitglieder der europäischen Plattform für EPD-Programmhalter und LCA-Spezialisten. Als Dachorganisation der nationalen EPD-Programmhalter in Europa setzt sich „ECO-Platform“ für die Schaffung eines europäischen Kern-EPD-Systems ein.

 

Bildquelle: Armacell

Die Umweltprodukterklärungen und Compliance Produkt-Karten zu den Gebäudezertifizierungsprogrammen können unter armacell.com/epd heruntergeladen werden

Die Umweltproduktdeklarationen stellen alle umweltrelevanten Eigenschaften eines Produktes auf Basis von Lebenszyklus-Analysen transparent, nachvollziehbar und unabhängig dar. Sie liefern Informationen über die Umwelteinflüsse der Armacell Produkte auf ihrem gesamten Lebensweg: Betrachtet wird der komplette Prozess – von der Rohstoffentnahme über die Produktion, die Transporte und den Einbau ins Gebäude bis zum Ende der Nutzungsphase.

“Nachhaltiges Bauen wird immer wichtiger. Grüne Gebäude schonen die Umwelt und benötigen weniger Energie. Mit unseren Umweltproduktdeklarationen liefern wir transparente und wissenschaftlich fundierte Daten, die es Architekten, Planern und ausschreibenden Stellen ermöglichen, die Nachhaltigkeit ihrer Entwürfe zu bewerten und zu optimieren“, erläutert Georg Eleftheriadis, Armacell Manager Technical Marketing EMEA. “Als Vorreiter unserer Branche bieten wir ‚Compliance Product Cards‘ zum Einsatz unserer Produkte in nachhaltigen Gebäudeprojekten. Sie schlüsseln detailliert auf, welchen Beitrag unsere Produkte in den unterschiedlichen Programmen leisten können. Compliance Produkt-Karten bieten wir jetzt erstmals auch für unsere Tubolit Produkte an.“

Dämmstoffe zählen zu den wenigen industriell gefertigten Erzeugnissen, die im Laufe ihres Produktlebens mehr Energie einsparen als zu ihrer Herstellung benötigt wird. Damit sind sie per se nachhaltig. Wie eine Gegenüberstellung des in der Armacell Ökobilanz ermittelten Primärenergieeinsatzes zur Energieeinsparung der Produkte zeigt, wird durch den Einsatz von ArmaFlex Dämmstof­fen 140-mal mehr Energie einge­spart als bei ihrer Herstellung, dem Transport und der Entsorgung der Produkte einge­setzt wird. Der zur Herstellung von ArmaFlex notwendige Energieaufwand hat sich in der Regel bereits nach nur 50 Tagen amortisiert. Die Umweltproduktdeklarationen machen nicht nur Aussagen zum Energie- und Ressourceneinsatz, sie enthalten auch Informationen darüber, ob und in welchem Ausmaß die Produkte sich beispielsweise auf den Treibhauseffekt, der Versauerung, Überdüngung und Smogbildung auswirken.

Optimale Dämmung ist der Schlüssel zur Energieeffizienz Das Baugewerbe ist eine der rohstoff- und energieintensivsten Industrien. Es ist die weltweit größte Einzelquelle des Rohstoffeinsatzes und größter Verursacher von Treibhausgasemissionen. Rund 30 % aller Rohstoffe werden für die Errichtung und Instandhaltung von Gebäuden eingesetzt. 30 bis 40 % der Treibhausgase resultieren aus dem Bau, der Nutzung oder der Entsorgung von Gebäuden. In den Industrieländern fließt viel Energie in das Verkehrswesen und die Industrie, doch der größte Teil – rund 40 % des eu­ropäischen Energieverbrauchs – entfällt auf den Gebäudesektor. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken und das Klima zu schützen, muss die Energieeffizienz im Gebäudebereich weiter verbessert werden. Der Schlüssel zur Energieeffizienz ist die Däm­mung. Optimale technische Dämmungen sind eine der einfachsten, kostengünstigsten und am schnellsten umzusetzenden Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern.


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