Wohnen an der Bahntrasse

Neubau von 55 Wohnungen im Speckgürtel von Hamburg

Henstedt-Ulzburg liegt im Speckgürtel von Hamburg und ist bekannt für seine gute Verkehrsanbindung in die Hansestadt: Die AKN-Bahn bringt Pendler in einer knappen halben Stunde ins Zentrum Hamburgs. Deshalb wird auch hier Wohnraum immer begehrter. Das neue Stadtquartier Lühmannpark ist eine Antwort darauf. Eine Wohnanlage mit 55 Einheiten bietet nicht nur ca. 4.700 Quadratmeter Wohnfläche, sondern überzeugt auch mit ihrem architektonischen Gesamtkonzept.

Bildquelle: Solarlux GmbH

Die neue Wohnanlage in Henstedt-Ulzburg besticht mit einer moderner und gleichzeitig zeitlosen Architektur.

Das Grundstück des neuen Wohnquartiers Lühmannpark in Henstedt-Ulzburg liegt parallel zur Bahntrasse der AKN. Die gute Verkehrsanbindung, die Nähe zum Ortszentrum mit einem Einkaufscenter, Arztpraxen, Apotheken sowie einer Freizeit- und Parkanlage waren ausschlaggebend für das Bauvorhaben der Grundstücksgesellschaft Manke GmbH & Co. KG. Bei der Planung des Gebäudes mussten zahlreiche Vorgaben aus dem Bebauungsplan eingehalten werden, wie etwa die Baulinie zur Bahnstrecke und die Farbgebung der Verblendsteinfassade. Zusätzlich musste dem Lärmpegel aufgrund des Bahnverkehrs an der Ostseite des Gebäudes besondere Beachtung geschenkt werden. Dazu wurden umfangreiche schalltechnische Berechnungen zum Schutz gegen Außenlärm für das Bauvorhaben durchgeführt.

Bildquelle: Solarlux GmbH

Die verglasten Vorbauten sowie die Farbakzente des Klinkers staffeln den Gebäudekomplex und lockern das Erscheinungsbild auf.

Da teilweise der Lärmpegelbereich IV im B-Plan festgesetzt wurde, waren schallschutztechnische Baumaßnahmen notwendig. Zusätzlich zur schalldämmenden Fassade und den Fenstern fungieren gläserne Vorbauten an der Ostseite vom ersten bis vierten Obergeschoss als Lärmschutz. Sie ermöglichen eine Lärmminderung von 15 dB und steigern den Wohnkomfort. Denn die Frischluftzufuhr durch geöffnete Fenster auf der einen und Schallschutz auf der anderen Seite wird dank der Doppelfassade nicht ausgeschlossen.

Schallschutz: Funktional und ästhetisch

Um eine passende Lösung zu finden, die auch optisch überzeugt, entschied sich der Bauträger gemeinsam mit dem Entwurfsarchitekten Manfred Heitgerken, von Hansmann & Heitgerken Architekten aus Hamburg, für die Glasbrüstung SL Modular mit beweglicher Balkonverglasung SL 25 von Solarlux. „Wir haben schon öfter mit Solarlux zusammengearbeitet und sind sehr zufrieden. Insbesondere die schmalen Profile und großen Glasflächen überzeugen mich bei den Systemen“, erläutert der Architekt. Auch die Grundstücksgesellschaft Manke GmbH & Co KG konnte Solarlux mit seiner hochwertigen Qualität der Fassadenlösungen überzeugen. Dank der verglasten Vorbauten wird der Lärm der AKN-Bahn auch bei geöffnetem Fenster abgehalten. So wird den Bewohnern die Möglichkeit der Belüftung gegeben und zusätzlich ein Freisitz geboten. Denn die auf die Brüstung gesetzten, rahmenlosen Schiebe-Dreh-Elemente lassen sich einfach öffnen und als Paket an der Seite parken. 56 Brüstungsmodule mit insgesamt 256 Glaselementen wurden im Gebäude integriert.

Bildquelle: Solarlux GmbH

Die Kombination von Solarlux aus Brüstung und beweglichen Glaselementen schützt effektiv vor Schall. Die Glaselemente lassen sich flexibel öffnen und schließen.

Die Glasvorbauten fügen sich optimal in das schlichte und zeitlose Gebäudedesign mit seiner urbanen Ästhetik. Sie bilden mit dem beigen und braunroten Klinker ein gelungenes Gesamtbild. Zusätzlich unterteilt die abwechslungsreiche Fassade die vier komplexen Baukörper. So werden die sechsstöckigen Bauten optisch aufgelockert und gegliedert. „Im Zusammenspiel mit den Reihenhäusern westlich der Gebäude wirkt das Wohnquartier wie eine eigene kleine Stadt“, erläutert der Architekt Manfred Heitgerken das architektonische Konzept.

Die vier hohen Gebäudekomplexe mit den drei dazwischen liegenden niedrigen Gebäuden gliedern die Fassade des Geschosswohnungsbaus wie eine Stadtsilhouette. Zwei Gesichter charakterisieren den Neubau: Eine urbane Ostfassade, an der sich die gläsernen Vorbauten von Solarlux befinden, sowie eine offene Westfassade, welche sich mit Balkonen zum Garten hin öffnet. So dient der Gebäudekomplex im weitesten Sinne als Schnittstelle zwischen Urbanität und Idylle.

 


 
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